Ein Urlaub wie aus Tausenundeiner Nacht
Düfte, Geschmacksexplosionen, Wellenrauschen, imposante Gebiergsketten, Sonne auf der Haut!
Ein Erlebnis!
Oman pur!
Wann fühlt sich jeder Tagesanbruch an wie der Tag aller Tage und jede Dämmerung wie die Nacht aller Nächte?
Ich habe da so ein Gefühl bekommen - gefühlt am Ende der Welt, gefühlt im Paradies, gefühlt perfekt und ganz sicher: Mit sechs Sinnen!
Wachwerden mit Blick auf den Ozean oder die unzähligen Dattelpalmen direkt vor dem eigenen Bett und dem Klang der Vögel, welche zu dem Wellenrauschen zwitschern. Auf kleinen Sandstraßen fühlt sich jeder Schritt zum Frühstück an, wie ein Spaziergang durch das pure Glück.
Die Harmonie aus orientalischen Gerüchen, der Meeresluft und dem Geschmack der, aus dem hoteleigenen Garten gepflückten Früchte und frisch gebackenem Brot lässt die Freude auf den Urlaubstag in unendliche Höhen springen.
Geleitet von der eigenen Intuition nach Wohlfühlen gestaltet sich so jeder Tag, umgeben von einer einzigartigen Bergkulisse, Ziegen, Salzwasser und der herzlichen omanischen Gastfreundlichkeit wie ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht.
geschrieben von V.L
Mauritius
Es gibt Reisen, die schön sind. Und es gibt Reisen, die sich wie ein Traum anfühlen – so unwirklich und vollkommen, dass man manchmal innehält und sich fragt, ob man wirklich dort ist. Unsere Zeit auf Mauritius war genau so eine Reise.
Schon am ersten Morgen wurden wir von einem Licht geweckt, das wir so noch nie gesehen hatten. Die Sonne stieg langsam über dem Indischen Ozean auf und tauchte den Himmel in ein zartes Farbspiel aus Apricot, Gold und Rosa. Noch bevor der Tag richtig begonnen hatte, schlüpften wir leise aus unserem Zimmer und gingen hinaus zu unserem kleinen Pool. Das Wasser war noch kühl von der Nacht, die Luft warm und sanft. Während wir langsam ins Wasser glitten, rauschten über uns die Palmen im leichten Morgenwind.
Es war dieser Moment der vollkommenen Ruhe, der uns sofort spüren ließ: Hier ticken die Uhren anders.
Über uns zogen Flughunde lautlos ihre Kreise zwischen den Palmen, während aus allen Richtungen Vogelstimmen zu hören waren – ein lebendiges Konzert, das den neuen Tag ankündigte. Zwischen sattgrünen Blättern leuchteten überall tropische Blumen in kräftigen Farben: Pink, Orange, Gelb und tiefes Rot. Es fühlte sich an, als hätte jemand eine Palette voller Farben über die Insel ausgeschüttet.
Unser Resort lag direkt am Wasser, und nur wenige Schritte trennten unser Zimmer vom Ozean. Das Meer schimmerte in diesem unglaublichen Türkis, das man sonst nur von Postkarten kennt – und doch war es hier real. Das Wasser war so klar und seicht, dass man weit hinausgehen konnte, während sich das Licht der Sonne auf dem Sandboden spiegelte.
Jeder Tag begann und endete für uns im Wasser. Morgens beim ersten Sonnenlicht und abends, wenn die Sonne langsam im Meer versank und der Himmel noch einmal in flammenden Farben aufleuchtete. Dann schwammen wir still im Pool, hörten dem Rauschen der Palmen zu und hatten das Gefühl, als wäre die Welt für einen Moment stehen geblieben.
Einer der beeindruckendsten Momente unserer Reise spielte sich hoch über der Insel ab. In einem Helikopter stiegen wir auf und ließen die Küste langsam unter uns kleiner werden. Unter uns lag Mauritius wie ein grünes Paradies im Indischen Ozean.
Als wir über Le Morne flogen, wurde uns erst wirklich bewusst, wie spektakulär diese Landschaft ist. Der markante Berg erhob sich majestätisch über der Lagune, umgeben von Wasser in unzähligen Blau- und Türkistönen. Und dann sahen wir ihn: den berühmten Unterwasser-Wasserfall. Aus der Luft wirkt es tatsächlich so, als würde das Meer selbst in die Tiefe stürzen – ein faszinierendes Spiel aus Strömungen, Sand und Licht, das wie ein Naturwunder erscheint.
Doch Mauritius zeigt seine wahre Magie nicht nur an der Küste.
Im Landesinneren veränderte sich die Landschaft plötzlich. Dichte, sattgrüne Vegetation umgab uns, während wir tiefer in den Dschungel fuhren. Hier war die Luft feuchter, die Geräusche intensiver – zirpende Insekten, raschelnde Blätter, das entfernte Rauschen von Wasser.
Und dann standen wir plötzlich vor ihnen: versteckte Wasserfälle, eingebettet in üppiges Grün, fernab von allem. Keine Menschen, kein Lärm – nur Natur. Wir kletterten über Steine, tauchten in das kühle Wasser unter den Wasserfällen ein und ließen uns einfach treiben. Es war einer dieser Momente, in denen man sich wieder ganz klein fühlt inmitten der Größe der Natur.
Ein weiterer unvergesslicher Morgen begann noch vor Sonnenaufgang. Die Welt war noch dunkel, als unser Boot langsam über das ruhige Meer glitt. Am Horizont begann sich der Himmel langsam aufzuhellen, während sich das Wasser wie ein Spiegel vor uns ausbreitete.
Und dann – plötzlich Bewegung im Wasser.
Delfine.
Zuerst nur einzelne Rückenflossen, dann ganze Gruppen, die spielerisch neben unserem Boot auftauchten. Vorsichtig glitten wir ins Wasser, und für einen Moment schwammen wir mitten unter ihnen. Sie bewegten sich mit einer unglaublichen Eleganz durch das Meer – schnell, mühelos und vollkommen frei. Später entdeckten wir auch Meeresschildkröten, die ruhig durch das klare Wasser glitten, als hätten sie alle Zeit der Welt.
Es waren diese Augenblicke, in denen man alles um sich herum vergisst.
Die Tage auf Mauritius vergingen langsam und doch viel zu schnell. Zwischen Palmen, warmem Sand, türkisfarbenem Wasser und dieser unglaublichen Natur entstand ein Gefühl tiefer Ruhe. Ein Gefühl von Abstand zum Alltag, von Freiheit – und von einem Ort, der so friedlich war, dass wir manchmal wirklich glaubten, wir wären die einzigen Menschen dort.
Und vielleicht ist genau das die wahre Magie dieser Insel: Dass sie einem für eine kleine Weile das Gefühl gibt, die Welt gehöre nur einem selbst.
geschrieben von T.B.
Inkareich, Machu Picchu, Kolonialzeit

Peru - ein Ziel, das nicht nur exotisch klingt sondern mehr noch einen Geschichtslehrer in Wallung bringt. Inkareich, Machu Picchu, Kolonialzeit...
Während man in Lima oder Arechipa auf die Spuren der Kolonialzeit trifft, scheint im Colca-Tal die Zeit stehen geblieben zu sein. Ein Tal mit kilometerlangen Felsterrassen über denen majestätisch der Condor kreist. Nach einer Fahrt mit Peru-Rails kommt man zum eigentlichen Höhepunkt von Peru - Macchu Picchu. Stolz wie geheimnisvoll thront diese Stadt in den Höhnen der Anden. Als Touri kann man nur mit offenem Mund staunen und sich fragen, "wie haben die das geschafft??" Nach dem historischen Höhepunkt folgte nun der biologische Höhepunkt: 3 Tage im Amazonas Regenwald, ein Hauch Abenteuer und Urwald, exotische Pflanzen und Tiere und ungewöhnliche Ruhe, wenn man in der Hängematte der Lodge liegt und gedankenverloren auf den Amazonas blickt.
Peru ist vielseitig, spannend und allein Macchu Picchu ist eine Reise wert!



geschrieben von B.R.








